Patricia Larraß
Es war im Jahre 2001, als die Sparkasse Niederkaina bei Bautzen, einen Talent-
Wettbewerb für junge Sänger und Sängerinnen ausschrieb. Patricia, damals
gerade 11 Jahre alt, hörte davon und „nervte“ ihr Eltern solange damit,
dort teilnehmen zu wollen, bis diese schließlich ihr liebes Kind bei diesem
Wettbewerb anmeldeten.
Bei diesem Auftritt wurde der Leiter des Kulturhauses Bischofswerda auf das
singfreudige Mädchen aufmerksam. Er ebnete ihr den Weg für die Teilnahme
bei der „weiß-grünen Parade der Volksmusik 2001“, die von der Produktionsfirma
Saxonia durchgeführt wurde.
Mit ihrer jungen, frischen Art überzeugte sie alle, ihre ersten dort produzierten
Lieder wurden allerdings nur über das Internet vertrieben.
2002 startete Patricia ein zweites Mal bei der „weiß-grünen Hitparade“ mit dem
Lied „Auch kleine Mädchen haben Träume“ mit dem Erfolg des 2. Platzes.
Aller guten Dinge sind jedoch 3. Beim dritten Mal 2003 klappte es mit „Cappuccino
mit viel Schaum“. Patricia wurde die Siegerin des Wettbewerbs.
Im selben Jahr erhielt das „Volksmusik-Küken“, wie die Zeitungen Patricia mittlerweile
nannten, auch den Nachwuchsförderpreis der Stadt Weimar.
Wieder ein Jahr später 2004 hatte sie mit dem Siegerlied ihren ersten TV Auftritt
in „Achims Hitparade“ bei Achim Mentzel, 2006 startete Patricia im österreichischen
Fernsehen in der Sendung „Stars von morgen“.
2007 dann schien der große Durchbruch geschafft, als sie in der MDR Sendung
„Alles Gute“ dem TV-Total-Macher Stefan Raab auffiel, der sie kurzerhand
in seine Sendung einlud.
Auch die Bild-Zeitung berichtete von der „neuen Prinzessin der Volksmusik“,
worauf eine Einladung von Dieter Thomas Heck in seine ZDF-Sendung
„Sommerhitfestival“ kam.
Natürlich war Patricia bei zahlreichen Radiointerviews und auch in „Immer
wieder Sonntags“ bei Stefan Mross.
Schließlich 2008 kam das erste Album von Patricia auf den Markt, auf das ihre
Fans schon sehnsüchtig gewartet hatten.
Und wie das Leben so spielt, gesellt sich irgendwann Erfolg zu Erfolg. Eines
Tages traf bei Erfolgsproduzent Günther Behrle eine Email von Patricias Eltern
ein, ob Patricia sich bei ihm vorstellen dürfe. Behrle prüfte das ihm zugegangene
Material und, da er gerade ein hübsches, lustiges Mädchen für eine Produktion
suchte, lud er Patricia und ihre Eltern nach Regensburg ein. „Wenn
man für jemanden schreiben und produzieren soll, muss man den Künstler
und sein Umfeld genauer kennen“.
Einige Tage später bereits lag ein unterschriftsreifer Künstlervertrag in Patricias
Briefkasten.
Nun tüftelt Günther Behrle an Patricias neuem Album. Er hofft, d.h. er ist überzeugt,
dass man von Patricia unter seinen Fittichen künftig noch viel hören
wird. Es wäre ja nicht das erste Mal für den Erfolgsproduzenten.